Michael Moore und wie Donald Trump uns alle in grosse Gefahr bringt

Michael Moore und wie Donald Trump uns alle in grosse Gefahr bringt

(Orginal von Michael Moore , ins deutsche von Jochen Horst)

Eine Woche ist nun vergangen, seitdem Donald Trump stolz verkündete, dass er sich in diesen sieben Tagen nur zu „zwei oder drei“ der täglich stattfindenden Informationssitzungen über die Nationale Sicherheit der USA hat durchringen können. Seit seiner Wahl zum Präsidenten der USA hatten bereits insgesamt 36 von diesen ‚Briefings‘ stattgefunden.

Dabei würden die meisten von uns dem zustimmen, dass der höchste Auftrag des Präsidenten – und damit eines Commander-in-Chief’s – es sei, die Bewohner seines Landes zu schützen und ihnen das Gefühl zu geben, dass sie sich sicher fühlen können. Also was könnte einem Präsidenten wichtiger sein, als einmal am Tag sich über potentielle Gefahren zu informieren, die unser (sein) Land bedrohen (könnten)?

Die Tatsache an sich, dass Herr Trump – als Präsident der USA – es als Zumutung empfindet, ganze zwanzig Minuten seinen Top Ratgebern nur zuzuhören, um sich erzählen zu lassen, wer uns umbringen will oder es in Zukunft versuchen könnte, ist völlig unverständlich.

Klar, wir sind im letzten Jahr schon so oft durch diesen dümmlichen Typen verblüfft worden, dass kaum noch jemand sich über so eine Aussage noch wundern würde oder überrascht oder besorgt sein könnte. Aber merkwürdigerweise kann er sich jeden Morgen um 5 Uhr aus dem Bett quälen und – gekränkt wie ein kleines Mädchen – über Twitter sich beklagen, wie schlecht er einmal mehr auf SNL dargestellt wurde. („Nicht lustig! Unerträglich!“)
Oder er findet sogar die Zeit, die ordentlich gewählten Gewerkschaftsvertreter in Indiana zu beleidigen als sich über die Sicherheitslage seines Landes sich zu informieren.

Also, meine amerikanischen Mitbürger, wenn also der nächste Terroranschlag kommt – und er wird sicher kommen – und sich nach dieser kommenden Tragödie der Staub der Zerstörung gelegt und die ersten Leichen beerdigt worden sind, wird Donald Trump der erste sein, der bei allen Anderen die Schuld sucht . Aber nur nicht bei sich selbst.

Dann wird er als erstes alle verfassungsmäßigen Grundrechte aussetzen. Er wird sich alle und jeden vorknöpfen, die er für eine Bedrohung hält. Er wird in alle möglichen Richtungen Kriege erklären. Und sein republikanischer Kongress wird ihn dabei bedingungslos unterstützen.
Und niemand wird sich mehr daran erinnern, wie unwichtig er seinerzeit diese täglichen ‚Briefings zur Sicherheitslage des Landes‘ fand. Spielte stattdessen lieber Golf, traf sich mit Prominenten oder blieb bis drei Uhr nachts wach, um zu twittern, wie unfair CNN ihm gegenüber wieder war.

Er meint, er brauche nicht informiert zu werden. „Wissen Sie, ich glaube, ich bin ein intelligenter Typ. Ich brauche nicht acht Jahre lang, jeden Tag immer wieder den gleichen Quatsch zu hören.“ Genau das antwortete er am 11. Dezember dem Sender FOX-NEWS auf die Frage, warum er nicht an den Security Briefings teilnimmt.

Sie sollten sich dieses Datum unbedingt merken, denn wenn wir im nächsten Jahr unsere Toten begraben werden müssen, begreifen Sie auch diesen Zusammenhang.

Es ist ja nicht so, dass wir so einen Präsidenten wie ihn noch nie gehabt hätten. Auch er konnte damals nicht die Mehrheit der Stimmen der Amerikaner die nicht wollten, dass er ins Oval Office kommt.
Aber dann beschlossen seinerzeit sein kleiner Bruder/Gouverneur und Papi’s/Ex-CIA-Boss ernannten Richter des Obersten Gerichtshofes dem ganzen Hick-Hack ein Ende zu setzen, und – bumms!- er wurde dann doch Commander-in-Chief. Der machte dann erstmal am 06.August.2001 vier wochenlang auf seiner Datscha in Texas in Urlaub. An jenem Morgen übergab ihm sein wichtigster Mitarbeiter des Weissen Hauses das tägliche Security-Briefing in Schriftform. Er schaute kurz darauf, legte es zur Seite und ging den Rest des Tages angeln. Hier ist ein Foto, dass diesen wichtigen Moment festhält. Dieses Foto musste ich unbedingt in meinem Film „Fahrenheit 9/11“ dem Publikum vor Augen führen, denn die Überschrift ist:
„BIN LADEN ENTSCHLOSSEN INNERHALB DER USA EINEN ANSCHLAG ZU VERÜBEN“
Weiter unten auf der Seite kann man dann lesen, wie er das durchführen will: Mit Flugzeugen.

Aber George W. Bush hielt es nicht für notwendig seine Finca zu verlassen und sich in den nächsten Wochen an die Arbeit zu machen, um das Problem in den Griff zu kriegen. Dann – fünf Wochen später am 11.September 2001 – griff Bin Laden ungehindert die USA mit Flugzeugen an.

Von einem Präsidenten regiert zu werden, der am Steuer wegnickt ist eine Sache. Aber – meine Freunde – es ist etwas komplett Anderes einen Präsidenten zu haben, der sich weigert, sich überhaupt ans Steuer zu setzen.

Die völlige Vernachlässigung, dieser höchsten und täglichen Verpflichtung nachzukommen, ist nicht nur eine einzige Beleidigung der Menschen, die hart daran arbeiten, um uns zu schützen, sondern ist auch eine grosse Gefahr, die – und dessen können wir versichert sein – das Leben einer Menge unschuldiger Menschen kosten wird. Gleichzeitig verkündet dieser Commander-in-Chief auch noch stolz, dass er es in Zukunft auch nicht anders halten würde.

Ihnen, Herr Trump, sage ich Folgendes: Wenn das nächste Attentat verübt wird, werden Sie es sein, der ganz allein die Verantwortung zu übernehmen hat und Sie allein werden vom amerikanischen Volk wegen dieser groben Pflichtverletzungen angeklagt werden können. Denn es war ihre Aufgabe, darauf zu achten, dass der Schutz des Landes zu jeder Zeit gewährleistet bleibt.

Aber sie waren leider zu beschäftigt damit, Twittern und Verteidigung von Putin und Ernennung der Mitglieder des Kabinetts der Regierung zu demontieren. Stattdessen fanden Sie es aber wichtiger ihrem Kumpel Putin über Twitter beizuspringen und Kabinettsmitglieder zu ernennen, die den Begriff der Regierung grundweg demontieren.

Sie haben keine Zeit, sich täglich über die Sicherheitslage Ihres Landes sich zu informieren? Denken Sie bloss nicht, dass wir einen „plötzlich brennenden Reichstag“ als Ihren Beweggrund akzeptieren werden, unsere Grundrechte und Grundfreiheiten und unsere Demokratie ad absurdum führen zu lassen.

Wir werden uns ab jetzt immer daran erinnern, dass, während Terroristen an einem Plan schmiedeten Menschen zu töten, Sie nur Zeit fanden, den wahren Feind Amerikas zu entblössen: Alec Baldwin mit Perücke.

(Quelle: Hier)


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