Jochen Horst veröffentlicht sein erstes Buch – Wie Rosshalde

Jochen Horst by Max Sonnenschein, 2016

Wie Rosshalde – Jochen Horst veröffentlicht erstes Buch als Coffee Table Book

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Der Schauspieler Jochen Horst hat mit Wie Rosshalde, sein erstes Buch veröffentlicht. Wie Rosshalde soll die Einleitung einer ganzen Reihe von Geschichten sein, die bisher noch nie verfilmt wurden und hier eine neue Chance bekommen sollen. „Grosse epische Geschichten aus der Weltliteratur, die aus ganz unterschiedlichen Gründen nie verfilmt wurden und eine zu hohe erzählerische Dichte haben, als dass man sie in irgendwelchen Schubladen verstauben lassen sollte“, erklärt Horst. „Wir sind überzeugt, dass diese Reihe ein Publikum findet, dass Spass daran hat, während des Lesens einen ganz eigenen Film im Kopf entstehen zu lassen. Das Buch Cover dieser Ausgaben ist immer so gestaltet, dass ein bekannter deutscher Schauspieler als Hauptcharakter abgebildet ist, wobei das Foto immer von einem bekannten Fotografen gemacht wird. Das Cover-Foto von Wie Rosshalde wurde von dem sehr begabten Fotografen Max Sonnenschein gemacht, denn wir haben gerade  zusammengearbeitet und das Ergebnis lässt sich auch hier auf Fatcherry.de begutachten..“, freut sich der Schauspieler.

Teil I – Wie Rosshalde – erzählt die Geschichte eines Malers, der unfähig ist, die Leichtigkeit im Leben zu entdecken und seine ganze Familie ins Unglück stürzt. Es ist eine Geschichte, die auf  einer Idee des 1946 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichneten Dichters Hermann Hesse basiert. Das Cover zeigt den Schauspieler Jochen Horst als Maler, der sich gleichzeitig auch als Autor auszeichnet. Wie Rosshalde war zuerst als englische Version unter dem Titel Like Rosshalde Manor erschienen und ist nun auch auf Deutsch erhältlich.

Teil II ist schon in Planung und wird wahrscheinlich gegen Ende des Jahres auf den Markt kommen.

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Herr Horst, sie sind ein gefragter Schauspieler, nicht nur für das Fernsehen, sondern auch für die Bühne und nebenbei schreiben Sie auch noch. Wie schaffen Sie es in der Hektik des Alltags, noch zu schreiben?

Ich spiele im Moment viel Theater und habe tagsüber Zeit übrig, da ich nur die Abendvorstellungen habe. Das Buch ist aber entstanden, als ich einen Film im Erzgebirge drehte. Ich hatte die Wahl meine Freizeit an der Hotelbar mit einer Flasche zu verbringen oder etwas zu schreiben. Also schrieb ich…

Schreiben ist bekanntlich ein einsamer Job.Wie gut kommen Sie damit zurecht und mit wem tauschen Sie sich über diese neue Arbeit aus?

Wozu austauschen? Und vor allem was? Das Schreiben ist doch der Austausch. Ich habe schon immer viel und gern geschrieben. Schon als Jugendlicher konnte ich meine schlechten Noten durch meine Aufsätze aufbessern. Ich hatte aber nie daran gedacht irgend etwas davon zu veröffentlichen.

Herr Horst, mit Unterbrechungen sind Sie fast dreißig Jahre in dem Beruf des Schauspielers. Hängt Ihnen das noch nicht zum Hals heraus?

Nein, überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil. Dazu spiele ich einfach zu gern und zu leidenschaftlich. Im Moment arbeite ich an einem neuen Buch, dass sich mit der Schauspielerei beschäftigt und sowohl Anfängern als auch Profis neue Ansatzpunkte für diesen Beruf geben soll.

Sie sind in London zur Schauspielschule gegangen, stimmts?

Ich bin in London zum Strassberg Institute, damals noch am Old Holborn,  zur Schule gegangen. Das Strassberg Institute war Ende der achtziger Jahre der einzige europäische Ableger des Actor’s Studio in New York und war die grosse Konkurrenz zu Rada (Royal Academy of Dramatic Art) Ich hatte Lehrer wie Dustin Hofman, Marianna Hill und Anna Strassberg und ich glaube, dass ich ein paar interessante Dinge über diesen Beruf und auch über diese Menschen in diesem Buch weitergeben kann, was insbesondere für Schauspieler sehr interessant sein kann und was das Method Acting betrifft.

Zurück zu dem jetzigen Buch. Der erste Teil des Buches Wie Rosshalde kommt mit dem etwas unüblichen Format 21 x 0,5 x 29,7 cm daher.

Ja, es ist ein grosses Buch. Ein sogenanntes Coffee-Table-Book. Man soll es lesen aber eben nicht zurück in den Bücherschrank stellen. Obwohl ich mich erst geweigert habe, es auch als ein E-Book zu veröffentlichen, habe ich mich dann doch vom Verlag breitschlagen lassen. Aber prinzipiell ist es als Kaffeetisch-Buch gedacht.

 


Das deutsche Buch ist erhältlich bei Book-On-Demand, Buchkatalog.de, Amazon.de, Buch.de und ebook.de

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