Krebserregende Inhaltsstoffe in allen handelsüblichen Baby Pflegeartikeln entdeckt

Photo by Dean Wissing

Krebserregende Inhaltsstoffe in allen üblichen Baby Pflegeartikel entdeckt

Achten Sie auf besonders auf krebserzeugende Inhaltsstoffe wie Formaldehyd und 1,4-Dioxan

Eine Studie einer gemeinnützigen Kampagne für sichere Kosmetik hat entdeckt, daß viele populäre Pflegeprodukte für Kleinkinder – wie Shampoo und Babywäsche – Inhaltsstoffe enthalten, die möglicherweise später im Leben Krebs verursachen können. Marktführer wie Johnson & Johnson und L’Oreal gehören ebenso dazu wie auch Suave. Diese Hersteller gehören zu der Liste, deren ausgewählte Produkte positiv auf Formaldehyd und/oder 1,4-Dioxan getestet wurden – zwei Inhaltsstoffe, die nun von der Environmental Protection Agency als wahrscheinliche Karzinogene angesehen werden.

Was sind Formaldehyd und 1,4-Dioxan?

Das perfide dieser genannten potentiellen Karzinogenen, die in einigen Pflegeprodukten für Babies und Kleinkinder gefunden wurden, ist, dass sie nicht eigentliche Bestandteile dieser Produkte sind, sondern eher das Ergebniss des Herstellungsverfahrens. Während nämlich diese Produkte in den Regalen der Supermärkte stehen, entsteht erst Formaldehyd und/oder 1,4-Dioxan. Es ist deshalb nicht so, dass die genannten Hersteller diese Stoffe gezielt hinzufügen würden. Während die Mengen dieser krebserregenden Substanzen zwar nur in Spuren nachweisbar sind, entsteht doch bei vielen Experten die Sorge, dass die Anhäufung solcher Stoffe erst im Laufe der Zeit im Körper aktiv werden und Krebs zur Folge haben können. Wenn man berücksichtigt, wie oft Eltern im allgemeinen ihre Kinder mit diesen Pflegeprodukten täglich versorgen, könnten solche Karzinogene später sich doch als sehr schädlich erweisen.

Wie lässt sich nun feststellen, ob sich in Produkten Formaldehyd oder 1,4-Dioxan überhaupt befinden?

Sowohl Formaldehyd als auch 1,4-Dioxan sind keine wirklichen Bestandteile von Pflegeprodukten, sondern Nebenprodukte des Herstellungsverfahrens, so dass sie nicht auf dem Etikett aufgeführt werden müssen. Sie beginnen  erst während der Herstellung oder im Laufe der Zeit im Produkt sich zu bilden.

Daher bieten auch Verfallsdaten dieser Produkte hier wenig Hilfe, da es kein “Zeitfenster” gibt, wann diese chemischen Reaktionen auftreten.
Inhaltsstoffe, die wahrscheinlich Formaldehyd nach dem Herstellungsverfahren entwickeln:
  • Quaternium-15
  • DMDM hydantoid
  • Imidazolindinyl urea
  • Diazolidinyl urea
Inhaltsstoffe, die wahrscheinlich 1,4-dioxan nach dem Herstellungsverfahren entwickeln:
  • Polyethylenglycolester
  • Aluminiumstearat
  • Natriumlaurylethersulfat
  • Polyethylen
  • Polyethylenglycolether
  • Phenoxyethanol
Hersteller, die Produkte verkaufen, die diese Nebenbestandteile beinhalten:
  • Aveeno
  • Huggies-Windeln
  • Johnson & Johnson
  • L’Oreal
  • Suave
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Schadstoffarme Babykleidung von diesen Anbietern

Die Safe Cosmetics zeigt auf einer (englischen) Website, über die Sie sich über diese und viele weitere Pflegeprodukte informieren können, die Sie häufig für Ihre Kinder verwenden. Die Produkte finden hier eine Bewertung und sind zusätzlich gekennzeichnet, ob sie mögliche Karzinogene enthalten. Des weiteren finden Sie hier die einzige (deutschsprachige) Webseite, die Babybekleidung (Strampler und Babyschuhe/Lauflernschuhe) analysiert und in einer Liste veröffentlicht hat, die schadstofffrei sind.

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Schadstofffreie Lauflernschuhe finden Sie hier

 

Aber denken Sie bitte daran, dass nicht alle Baby-Produkte diese Schadstoffe enthalten. Mehr als die Hälfte der getesteten Produkte enthielten jedoch eine oder beide Karzinogene. Im Fall von Phenoxyethanol ist es ähnlich. Dieser Stoff befindet sich in fast allen Babyfeuchttüchern – ausgenommen im Produkt von Natracare sowie den Huggies Pure Feuchttüchern – und m Juni 2012 hat die französiche Arzneimittelbehörde ANSM in einer Risikobewertung vorgeschlagen, Phenoxyethanol solle in Produkten für den Windelbereich für Kinder unter drei Jahren gar nicht mehr eingesetzt werden.

In anderen Kosmetika für unter Dreijährige solle es in der Konzentration begrenzt werden. Grund dieser Einschätzung sind unter anderem Studien, die auf mögliche Leberschäden durch Phenoxyethanol hinweisen. Diese Studien sind aber nicht veröffentlicht und damit nicht frei zur Überprüfung zugänglich. Dennoch hat die französische Behörde ihre Daten an die europäische Kommission weitergegeben, die nun prüft, ob die Beschränkungen verschärft werden müssen.
Auch hier raten wir grundsätzlich, die genannten Feuchttücher nicht dauernd zu verwenden: Alle Tücher sind konserviert, um sie in der geöffneten Packung vor Verkeimung zu schützen, alle Konservierungsmittel belasten Babys Haut unnötig.

Was Sie als Eltern tun können

Sollten Sie alle Ihre bisher gekauften Baby-Produkte wegwerfen und in Zukunft mehr natürliche Artikel für Ihr Baby kaufen? Das ist sicher eine ganz persönliche Entscheidung, die Sie selber machen müssen. Die deutschen Behörden GMP oder die Arzneimittelbehörden entfernen diese Produkte nicht aus den Regalen, weil die Mengen der Karzinogene sehr niedrig sind. Die U.S. amerikanische Behörde FDA, zum Beispiel, versichert, dass die Verwendung dieser Produkte sicher ist.

Johnson & Johnson, hat jetzt seine Baby-Produkte, die Dioxan und Formaldehyd entwickeln können weitgehendst beseitigt. Aber noch nicht in seinen Erwachsenen Produkten.

Wieviel ist aber dann zuviel?

Die übliche Frage bleibt: “Wieviel ist dann aber zuviel?” Was passiert, wenn ich ein Produkt nur einmal die Woche benutze? Bei den meisten Karzinogenen wissen wir gar nicht, wann ein gewisses Quantum erreicht ist.

Entwickeln Sie ein Bewusstsein für die Inhaltsstoffe

Die Kampagne für sichere Kosmetik möchte keine Panik bei jungen Eltern verursachen, sondern einfach das elterliche Bewusstsein für die Inhaltsstoffe der Kinderprodukte sensibilisieren. Noch einmal: eine einmalige Verwendung wird vermutlich keine schweren nachteiligen Gesundheitseffekte als Spätfolge bei Ihren Kindern verursachen. Aber bei häufiger Verwendung von diesen Produkten sollten Sie eine Achtsamkeit entwickeln und ab und an ein Auge auf die Inhaltsstoffliste werfen.

(Quellenangaben: Öko-Test, Review of the Formaldehyde Assessment in the National Toxicology Program 12th Report on Carcinogens. Committee to Review the Formaldehyde Assessment in the National Toxicology Program 12th Report on Carcinogens; Board on Environmental Studies and Toxicology; Division on Earth and Life Sciences; National Research Council. Washington DC: National Academies Press. 2014.)


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