John Lennon? Er hatte wirklich einen sehr merkwürdigen Sinn für Humor.

by hoffman

„John Lennon? Strange sense of Humor, let me tell ya…“ Sie galt lange Zeit als Muse von Salvador Dalí, Pablo Picasso und Andy Warhol. Das Interview besteht aus mehreren Teilen und wurde von der Künstlerin,Kuratorin und Filmemacherin Christina Katrakis in Nizza geführt . Der erste Teil befasst sich mit Salvador Dalí, der zweite mit Pablo Picasso und der dritte Teil mit Andy Warhol. Des weiteren werden in lockerer Folge interessante und wichtige Persönlichkeiten wie John Lennon und Yoko Ono, Richard Nixon oder Jacky Kennedy durch Ultra Violet beleuchtet, die als wichtige Zeitzeugin interessante Aspekte in der Beurteilung der Menschen liefert, die unsere Welt – ob sie es nun wollten oder nicht – massgeblich beeinflusst haben. Es sind sehr subjektive Wahrnehmungen dieser besonderen Künstlerin, die sehr einfühlsam von Christina Katrakis durch ihre Erinnerungen geführt wird.


John Lennon

Isabelle Collin Dufresne

John Lennon

Christina Katrakis

John Lennon

Andy Warhol wird bis zum heutigen Tag von vielen Künstlern kopiert.Und das wird immer so bleiben


John Lennon & Yoko Ono

Christina: Erzählen Sie uns ein wenig über John Lennon und Yoko Ono. Wann haben Sie sie getroffen? 

 

Isabelle: John Lennon, Yoko Ono und ich haben verschiedene Fotosessions zusammen gehabt. 

 

Christina: An was erinnern Sie sich noch genau?

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Isabelle: John Lennon hatte einen sehr merkwürdigen Sinn von Humor. Ich würde fast sagen, er versuchte den Humor absichtlich zu vermeiden und das machte ihn interessant und komisch zugleich. Vielleicht ist es ja das, was alle immer unter dem ‚britischen Humor‘  verstehen…ich weiss es es nicht (Lacht) . Ich mochte beide wirklich sehr. John Lennon und Yoko. (Pause) Obwohl.. Yoko umgab sich immer mit einer Art Grandezza, die sie damals ein wenig arrogant erschienen liess. ‚Mit Pathos von Oben herab‘, wenn Sie verstehen, was ich meine… Zumindest empfand ich es so..

 

Christina: Wie genau meinen Sie das, Madame?

 

Isabelle: Es schien mir damals, dass Yoko’s Pathos nicht eine bewusste Stilrichtung war. Sie dürfen nicht vergessen, es war der Vietnam Krieg, soziale und Rassenunruhen bestimmten das politische Geschehen auf der ganzen Welt. Wir alle wollten provozieren und protestieren. Und Yoko trug einen Gürtel aus echten Schusspatronen. Das fiel mir bei unserem ersten Treffen sofort auf.

 

Christina: Mochten Sie Yoko’s Arbeiten, fanden Sie sie als Künstlerin interessant?

 

Isabelle: Sie ist sicher eine grosse Künstlerin. Keine Frage. Trotzdem mag ich nicht alle Arbeiten von ihr. Aber sie hat ein paar grossartige und wirklich interessante Arbeiten gemacht. Zum Beispiel „Der Wunschbaum„, was mein absoluter Favorit ist.

 

John Lennon

Salvador Dalí sah keinen Unterschied zwischen einem $1-Schein und einem $100-Schein

John Lennon

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