Kaffeeklatsch gefällig? Den können Sie jetzt auch mit Ihrer direkt Kaffeemaschine haben. Und sogar übers Handy.

Photo by Blake Verdoorn

Ihr täglicher Kaffeeklatsch könnte der falsche Zeitpunkt sein, überhaupt Kaffee zu trinken.

Kaffeeklatsch mit Kollegen? Geht jetzt auch mit einem Vollautomaten. Oder kennen Sie Räuberkaffee, Erntekaffee oder Leutekaffee? Das ist die einfachste Zubereitungsart: gemahlener Kaffee mit erhitztem, nicht kochendem Wasser von zirka 91 °C direkt aufgegossen. Oder haben Sie eine Pressstempelkanne? AeroPress? Karlsbader Kanne?

Oder gar einen Kaffeevollautomaten, der auf Zuruf (Telefonanruf) reagiert?

Sie sehen, es gibt viele gute und richtige Möglichkeiten den Kaffee zuzubereiten, wobei sich die Frage  stellt, ob es nicht genauso viele falsche Möglichkeiten gibt, ihn zu geniessen. Falls Sie sich schon die Mühe machen sollten, die Tassen der Kollegen für den perfekten Kaffeeklatsch vorzuwärmen. Aber wählen Sie auch immer den richtigen Zeitpunkt für Ihren Kaffee mit Informationsaustausch?

Und die Wissenschaft sagt: Es gibt sowohl einen richtigen und einen falschen Zeitpunkt.

Es wird für die Meisten von uns, die eher keinen Kaffeeklatsch haben müssen aber ein nahezu religiöses Verhalten zu ihrem Morgenkaffee entwickelt haben,  schwer zu begreifen sein, aber es gibt genaue von der Wissenschaft bestimmte Zeiten, wann Kaffee konsumiert werden sollte, um den bestmöglichen Effekt zu bewirken und meistens ist es tatsächlich der des traditionellen Kaffeklatsches unter Kollegen. Timing ist hier  – wie in vielen Dingen – Trumpf.

Der beste Kaffeeklatsch sollte von  Ihrem Circadianen Rhythmus (Innere Uhr) abhängen, der Ihren Schlafzyklus regelt.

Zu bestimmten Zeiten innerhalb dieses Zykluses entwickelt der Körper Cortisol, dass zwar ein Stresshormon ist aber gleichzeitig dazu führt, dass Sie aufmerksamer sind und sich aktiver fühlen. Falls Sie zu einem Zeitpunkt Ihren Kaffee trinken, an dem Ihr Cortisolspiegel ohnehin hoch sein sollte, dann hat das Koffein keine Chance in diesem Moment zu wirken.

Verständlicherweise ist der Cortisollevel kurz nach dem Aufstehen besonders hoch, denn der Körper konnte sich über Nacht erholen.

Demnach ist es also besser, eine Stunde nach dem Aufstehen Ihre erste Tasse Kaffee zu trinken. Denn dann sinkt Ihr Cortisollevel wieder. Auf den nächsten Höhepunkt steigt der Cortisollevel dann drei Stunden und dann nochmal vier Stunden später, also kurz vor dem Abendessen.

Um daher den besten Kick aus der kleinsten Tasse zu bekommen, sollten Sie ihn nicht zu diesen genannten Zeiten trinken.

 

Falls Ihnen das alles zu kompliziert sein und Sie ohnehin keine Kollegen zum Kaffeklatsch haben sollten, könnte Sie es aber interessieren, wie die künstliche Intelligenz eines nahen Tages Ihren Lebenspartner (fast)voll ersetzen könnte.

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