Kurzfilm – Wie würden Sie Ihre letzten Stunden verbringen wollen?

Kurzfilm – Wie würden Sie Ihre letzten Stunden verbringen wollen?


Kurzfilm – Wie würden Sie Ihre letzten Stunden verbringen wollen?

Die Regisseurin Brooke Goldfinch entwickelte diese Character-driven Geschichte nach einem eigenen Alptraum einer bvorstehenden Apokalypse. Red Rover zeigt nicht das Warum einer Apokalypse, sondern zeigt, wie die Menschheit darauf im Einzelnen reagiert.

Ich begann damit, zu fragen wie die Leute ihre letzten Stunden verbringen würden wollen und ich war von den Antworten total fasziniert.

Als sie mit der Entwicklung dier Geschichte zu Red Rover begann, wollte sie den Film mit der grossen Dinner Szene beginnen lassen, in der die Zuschauer später entdecken, dass das Essen vergiftet war, entschied sich dann aber anders, als sie von einer Lokalnachrichterfuhr.

Kurzfilm - Wie würden Sie Ihre letzten Stunden verbringen wollen?

“Ich wohnte damals in New York und bekam Kontakt zu einem Kult, der das Ende unserer Welt vorhersagte”, erzählte Goldfinch. “Wir machten natürlich alle Witze darüber und ich fing an, die Leute zu fragen, wie sie denn ihre letzten Stunden verbringen würden. Die Antworten fand ich total faszinierend und verarbeitete sie in meinem Film.”

Kurzfilm – Wie würden Sie Ihre letzten Stunden verbringen wollen?
Warum ist es für die meisten Menschen so schwierig, darüber nachzudenken?

Als sie diese apokalyptische Situation erzählerisch entwickelte, musste sich Goldfinch immer wieder fragen, “warum ist es für die meisten Menschen so schwierig dieses Thema zu beantworten, denn wir alle stehen dem Tod doch auf täglicher Basis gegenüber…“, und gibt auch gleich die Antwort, „denn mit diesem Endzeitszenario konfrontiert sind wir gezwungen, uns damit zu beschäftigen, was wir wirklich in unserem Leben wertschätzen.

Red Rover bedient keineswegs  das Action Genre, dass man von diesem Thema erwarten würde, denn es ist eher als Sub-Genre dazu bestimmt über das Leben generell zu reflektieren.

Gedreht mit einer kleinen Crew in sechs Tagen in Upstate New York, Goldfinch entschied sich dazu, die gesamte Crew familär zu halten, um die nötige Intimität filmisch vermitteln zu können. Gefilmt wurde hauptsächlich mit Wide Lenses und natürlichem Licht, wann immer es möglich war, wobei die Geduld der gesamten Crew während der Produktion immer wieder auf die Probe gestellt wurde (explodierende Autos, Typhoon). Goldfinch: “Flexibilität muss für einen Regisseur die grösste Qualität sein.

Im Moment arbeitet sie an dem A-Spielfilm Splitters, ein Sci-fi Thriller in Australien. Aber Goldfinch’s grösstes Interesse liegt darin, Situationen zu erkunden wie die in Red Rover und wie alltägliche Menschen in extremen Situationen reagieren.

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