Pornodiva Stormy Daniels schlägt Donald Trump mit seinen eigenen Waffen

Photo by Wikimedia Commons

Kennen Sie Stormy Daniels? Wir entwirren einmal das alles für Sie:

Letzte Woche schickte die Trump-Regierung Andrew McCabe, einen ehemaligen Mitarbeiter des entlassenen FBI-Direktors James Comey, in den Ruhestand. „Das war schon lange geplant“ Okay.

Geplant oder nicht, die Folgen, die auf McCabes Entlassung kamen, überschatteten das, was bald zum bedeutendsten und heissesten Schiedsstreit in der gesamten amerikanischen Geschichte werden könnte.


Stormy Daniels hat sogar politische Ambitionen

Stephanie Clifford, einige von uns (Männern) haben sie schon mal als Stormy Daniels gesehen – zumindest in der Pornobranche – hat sich dazu entschlossen frei und öffentlich über ihre Affäre mit Donald zu sprechen. Nein, nicht Donald Duck, sondern Donald Trump. Die hatte sie nämlich vor über einem Jahrzehnt. Das war genau zu der Zeit als der amerikanische Präsident mit seiner dritten Frau Melania auf Geburt ihres Sohnes Barron warteten.stormy daniels

Das Weiße Haus hat natürlich vehement bestritten, dass es jemals eine sexuelle Beziehung stattgefunden hätte. Mr Trumps Anwalt und Herr Fix-It-All Michael Cohen hatte wiederholt bestritten, dass sein Klient – also „The Donald“ irgendetwas mit ihr – also Stormy Daniels – zu tun gehabt habe: „Mr. Trump beabsichtigt, seine Rechte im vollen gesetzlich zulässigen Umfang zu verfolgen „, schrieb Cohen.

Damit meinte er, dass Trump die Durchsetzung einer Geheimhaltungsvereinbarung mit Stormy in Höhe von 20 Millionen Dollar anstrebte, mit der Cohen sie weniger als zwei Wochen vor der Präsidentschaftswahl 2016 unter Vertrag genommen hatte.

Als Gegenleistung für Stormies Schweigen akzeptierte sie 130.000 Dollar von Mr Cohen, die er aus eigener Tasche zahlte. Über einen Eigenheimkredit finanziert. Aber nicht Trumps Eigenheim. Sondern sein eigenes.

Mr Cohen hat seinerseits darauf bestanden, dass er dies getan hat, um einem langjährigen Kunden, Wohltäter und Freund zu helfen. „Die Leute verstehen dies wegen der Kampagne“, sagte Cohen, „was ich für meinen persönlichen Kunden und meinen Freund getan habe, machen alle Anwälte für ihre hochkarätigen Kunden. Ich sorge mich wirklich um ihn und seine Familie – ich bin mehr als nur als Angestellter und Anwalt. “


Das kann Cohen’s Anwaltslizenz kosten, falls er diese zwielichtige Taktiken angewandt hätte

Soweit so gut. Oder auch nicht. Doch der Zeitpunkt dieser Vereinbarung bekommt plötzlich eine politische Dimension. Stormy reichte vor kurzem vor Gericht Klage ein, um die Vereinbarung zu lösen, um die saftige Geschichte auch einmal auf Twitter, Facebook und – und jetzt kommts – auf ihrer Tour: „Make America Horny Again“ (Mach Amerika wieder Geil) verbreiten und erzählen zu können.

Aber, eine grausame Ironie und kleiner Seitenstich dieser „stillen Übereinkunft“ ist, dass sie am 28. Oktober 2016 unterzeichnet wurde – also kurz vor der letzten U.S. Wahl. Der frühere Chefanwalt der staatlichen Wahlkommission FEC, Lawrence Noble, nannte das Handeln von Trumps Anwalts – Cohen – möglicherweise einen groben Fehler und man überlege möglicherweise gegen Trump zu ermitteln. Denn wenn diese Vereinbarung stimmt, könnte das nicht gemeldete Schweigegeld möglicherweise die Wahlkampffinanzierungsgesetze grob verletzt haben. Ausserdem sind schon entsprechende Klagen von Bürgerrechtsgruppen anhängig.

Der Glanz von Cliffords juristischen und publizistischen Aktionen ist, dass sie Donald Trump an jeder Ecke ausmanövriert.  Zum Beispiel auf Twitter.

Im Gegensatz zu Trump, dessen hauchdünne Haut ihn dazu verleitet, Lügen darüber zu verbreiten, wie viele Menschen seine Rede zur Lage der Nation gesehen haben oder über angebliche Face-Lifts von weiblichen Journalisten, macht Stormy Daniels es genau umgekehrt und schlägt Trump auf seinem Terretorium.

Daniels begegnet Kritikern und Trolle in den sozialen Netzwerken, ehrlich, bösartig und völlig uneinsichtig. Als einmal eine Frau sie auf „@StormyDaniels“ als Schlampe bezeichnete,  antwortete Daniels einfach: „Ja.“

Viele Männer und Frauen kommen ihr auch zu Hilfe. In einer Crowdfunding-Seite, die sie zur Aufbesserung ihrer Anwaltskosten aufstellte, haben fast 9.000 Menschen knapp 286.000 Dollar zugesagt, um ihre Sache zu unterstützen – weil sie es für ihre Aufgabe hält, ehrlich und offen mit den Amerikanern über ihre Beziehung zu Präsident Donald Trump zu sprechen und über die Einschüchterung und die Taktiken, die gegen sie angewandt wurden, um sie zum Schweigen zu bringen.

Wir wünschen viel Glück und sie können hier Spenden


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