MH17:Bleibt ein Massenmord aus westlicher politischer Feigheit ungesühnt?


MH17. Der brutale Abschuss der zivilen Unglücksmaschine ist schon über ein Jahr her.

MH17.- Grund genug, um der Trauer der Angehörigen einmal durch einer neuen Sichtweise Rechnung zu tragen.

Der Volksmund höhnt: Papier ist geduldig. Dann ist das Internet oftmals ungeduldig bis zuweilen stürmisch und wird zum Marktplatz blühender ‚Verschwörungstheorien‘. Unsere autorisierten mainstream Nachrichten, die wir im Laufe eines Tages aktiv durchackern oder uns passiv berieseln lassen, führen diese Theorien dann aber genauso schnell wieder ad absurdum, ohne deren Validität richtig überprüft zu haben.

Übersehen wir dann nicht doch manchmal Kleinigkeiten, die eine ganz neue Sachlage zeichnen und uns zum Umdenken von vorgefertigten Meinungen zwingen könnte?

Holen wir mal diesen Ritter vom Pferd.

Was ist eigentlich eine ‚Verschwörungstheorie‘? Lassen Sie uns eine Definition finden, auf die wir uns einigen können, damit das Weiterlesen dieses Berichtes für Sie – den Leser – einen Mehrwert an Sinn ergibt:

Eine Verschwörungstheorie ist eine Theorie wie jede andere auch. Punkt. Sie wirft  Fragen auf, die, in Bezug auf ein aktuelles (oder länger zurückliegendes) ungeklärtes Ereignis, nicht ganz beantwortet oder – in einem bestimmten Zusammenhang – gar nicht erst gestellt wurden. Dabei ist es unerheblich, welche Fakten schon vorliegen, da jede Theorie sich durch Schlussfolgerungen manifestiert, die immer rein spekulativ sind. (Daher auch der Begriff ‚Theorie‘). Das bedeutet: Wie wahrscheinlich oder unwahrscheinlich eine (Verschwörungs)-Theorie sein kann ist daher immer subjektiv zu beurteilen. Zugegeben: Man täte sich und anderen einen grossen Gefallen dabei, sich wenigstens an ein paar Fakten zu halten.
Somit hat eine ‚Verschwörungstheorie‘ die gleiche Gültigkeit wie jede andere publizierte Theorie auch. Mit einer einzigen Ausnahme: Sie ist eben nicht Mainstream.

Der Abschuss der Malaysia Airlines MH 17  über aktiven Kriegsgebiet in der Ukraine wurde von westlichen Nachrichtenagenturen sofort als terroristischen Schlag von Präsident Putin durch pro-russische Rebellen gegen die Ukraine deklariert. Das war zu erwarten. Aber dann am 5.März.2015 diese Meldung:

Ganz klar: Hier wird Politik betrieben.

Jetzt lassen Sie uns einmal den Sachverhalt prüfen ohne uns gleich in eine Verleumdungsanklage zu stürzen:

Die westliche Version vom August 2014 ist, dass eine russische Rakete von Typ BUK (surface to air) von pro-russischen Freiheitskämpfern aus Versehen abgefeuert wurde und die Malaysian Airlines MH-17 getroffen hat. Nun ergeben sich allerdings folgende Fragen, die bisher noch nicht gestellt – und wenn gestellt- dann nicht beantwortet wurden:

1. Die Flugschreiber wurden in Großbritannien geprüft. Wow. Warum? Es war eine Maschine unter malayischer Flagge. Es waren hauptsächlich Holländer, Australier und Malayen an Bord. Die Boeing ist eine amerikanische Marke. Die MH17 Maschine ist von Amsterdam gestartet und ist über ukrainischem Gebiet abgeknallt worden. Warum hat man kein neutrales Land wie die Schweiz darum gebeten, die Flugschreiber auszuwerten? Warum also England? Ist das Vereinigte Königreich eine zuverlässige Quelle von Informationen? Erinnern wir uns: Haben die Briten nicht seinerzeit – zu schnell und zu ungeprüft – den Lügen ihrer Allianzpartner über den Krieg gegen den Irak, den Lügen über Libyen und den Lügen über Syrien zugestimmt? Hat Premierminister David Cameron letztlich nicht zu lange über das israelische Massaker in Gaza geschwiegen, weil – wie Mr Cameron’s Berater meinten – es besser sei zu schweigen als eine Initiative zu ergreifen, die den Status Quo Israel’s schwächen könnte? Also begann Cameron damit, lautstark gegen Präsident Putin zu tröten. Übrigens kletterten die Beliebtheitswerte Camerons nach dieser politischen Positionierung wieder weit ins Plus und hat zu seiner Wiederwahl dazu beigetragen. Nicht schlecht, Herr Cameron, nicht besonders klever aber Erwartungskonform. Sie machen Politik.

2. Warum erklären die Prüfer der Flugschreiber nicht klar und deutlich, warum das Cockpit der MH17 mit Hunderten von Einschusslöchern, die von einer 30-mm-Kanone einer SU 25, Typ GSch-302 /AO-17A stammen und aus einer Entfernung von etwa 500 Metern abgegeben wurden, durchsiebt ist? Diese geräuschvollen Einschüsse – sowohl Ein- als auch und Austrittspuren – müssten auf den Flugschreibern doch zu hören sein. Zu sehen sind sie allemal, was darauf hindeutet, dass Schüsse aus unmittelbarer Nähe  auf die beiden Piloten

Eugene Choo:

MH17

Eugene Choo

und Wan Amran

MH17

Wan Amran

abgefeuert wurden und sie sofort töteten.  In ihren Körpern wurden die Projektile sichergestellt. Wo sind diese Einschusslöcher mit einem Raketenangriff kompatibel?

MH17

Als die Russen – um den internationalen Anschuldigungen Rechnung zu tragen – Radar und Satellitenbilder vorlegten, die eindeutig zeigten, dass die MH17 nicht auf ihrem vorgeschrieben Kurs flog, waren – ob der Lügen – westliche Medien empört. Allen voran die bundesregierungsfreundliche WAZ-Medien Gruppe mit CorrectV. (‚Brost-Stifung‘, Bodo Hombach, SPD) die Ihrerseits Glaubwürdigkeit gewann, weil sie von Forbes weiterzitiert wurden.

Trotzdem, die Russen bewiesen mit diesen Bildern nicht nur, dass die Boeing 777 unerlaubterweise direkt über dem Kriegsgebiet in der östlichen Ukraine flog, sondern auch – hier staunt man – dass in den letzten Minuten, die MH17 von zwei Fighter Jets vom Typ SU25 begleitet oder verfolgt wurden. Diese beiden Fighter Jets werden aber nur von der ukrainischen Luftwaffe geflogen und nicht von der russischen. Ausserdem befand sich zeitgleich ein US-Spionage-Satellit über dem Gebiet, der weiteren Aufschluss über diesen Massenmord hätte geben können. Die sonst so lautstarken Amerikaner hielten sich aber mit Auswertungen und Gebrüll dezent zurück. Die daraus resultierenden Fragen werden nun aber weder von ‚unseren‘ (äh) Medien, noch von verschiedenen Regierungsseiten beantwortet und dementsprechend weiterverfolgt.

3. Was ist mit der Aussage eines Bodenmitarbeiters der ukrainischen Luftwaffe? Die beiden mysteriösen ukrainischen SU 25 Fighter Jets haben, so ist es rekonstruiert, zuerst aus einigen Kilometer Entfernung eine Luft-Luft-Rakete vom Typ R 60M von hinten auf die Boeing abgefeuert und den rechten Antrieb getroffen. Da der Schaden außerhalb des Sichtbereiches der beiden Piloten der MH 17 lag, konnten sie nicht wissen, was los war. Die Boeing hat daraufhin durch den Ausfall dieses zerstörten Getriebes die Geschwindigkeit drastisch reduziert. Wenige Sekunden später muss der direkte Beschuss von rechts hinten auf die Piloten begonnen haben, die dabei sofort getötet wurden. Durch die Untersuchung der Wrackteile und der Leichen der beiden Piloten ist soweit belegt, dass dieser Beschuss mit einer zweiläufigen 30-mm-Kanone einer SU 25, Typ GSch-302 /AO-17A, aus einer Entfernung von etwa 500 Metern durchgeführt wurde. Obwohl die beiden Piloten bereits tot waren, ist die MH17 nicht sofort abgestürzt, sondern mit niedriger Geschwindigkeit steuerlos in einer Sinkflugkurve (und bei dem vollen Bewusstsein aller 296 Passagiere) weitergeflogen. Daraufhin muss ein zweiter Anflug der SU 25 stattgefunden haben. Dabei wurde die vordere Sektion von der anderen Seite brutal unter Beschuss genommen. Dieser zweite direkte Angriff war der Fangschuss und führte zum Auseinanderbrechen des Flugzeuges. Das Cockpit fiel nahezu senkrecht zu Boden, während die anderen Teile erst in etwa 25 Kilometer Entfernung auf dem Boden aufschlugen. Seit einigen Monaten liegt der Augenzeugenbericht eines Bodenmitarbeiters der ukrainischen Luftwaffe vor, den einer der Piloten der SU 25 nach der Landung als völlig verstört beschrieb. Er habe gestammelt, dass „es das falsche Flugzeug war“.

4. Was ist nun über die Nähe der ukrainischen militärischen Flugzeuge Su-25 zur MH-17 zu sagen? Wenn man von der gesicherten Erkenntnis ausgeht, dass die MH 17 vorsätzlich und wahrscheinlich – von langer Hand geplant und vorbereitet – von einer ukrainischen SU 25 abgeschossen worden ist, und dazu nun die Aussage des SU 25-Piloten mit einbezieht, kann sich nur die logische Schlussfolgerung ergeben, dass die MH17 wirklich das falsche Flugzeug und am falschen Ort zur falschen Zeit gewesen sein muss. Man wollte eigentlich ein ganz anderes Flugzeug abschiessen. Ach, übrigens, hatte ich erwähnt, dass Putin mit seiner Maschine zeitgleich einige hundert Kilometer nördlich geflogen war?

Aus dieser Kette von Zusammenhängen und den daraus resultierenden Schlussfolgerungen, ergeben sich aber weitere Fragen, die unsere westliche pro ukrainische Presse und die, der sozialen Netzwerke gefallen lassen müssen.

Warum hat Google auf einem Foto – ein Einschussloch im Flügel dieses Flugzeuges – einfach entfernt und somit einen unverzichtbaren Baustein für die Erkenntnisse eines Beschusses einer Luft-Luft Rakete manipuliert und zu verhindern versucht? Warum haben westliche Medien auf ihren Webseiten dringlichst darauf hingewiesen, bei Facebook/Twitter nicht auf ‚Scams‘ hereinzufallen, die die verschieden verbreiteten westlichen Theorien über das Ereignis in Frage stellen?

Man sollte also damit anfangen, die Verantwortlichen für diesen brutalen Massenmord an 298 Kindern, Männern und Frauen nicht in Russland, sondern im Umfeld der Kiew-Regierung  zu suchen und die grundsätzliche Haltung des Westens gegenüber Putin und sein Russland neu zu überdenken.

Und um letztlich mit Sicherheit aufzuklären, ob dieses Verbrechen Putin direkt gegolten hat, muss der Originalflugplan von Putins Maschine offengelegt und untersucht werden dürfen.

Die Verfolgung und Bestrafung der Schuldigen dieses feigen Mordes muss im Namen der Ermordeten, ihrer Angehörigen und aller Flugreisenden gefordert werden. Auch noch – und besonders – ein Jahr danach. Dieses Verbrechen darf nicht verjähren. Dieses Verbrechen darf nicht einfach ad acta gelegt werden.

Nur die Angehörigen kennen das Kind, das zu diesem Äffchen gehörte. MH17


(Quellen: Peter Haisenko,GlobalResearch,Forbes)


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