Billiger fliegen? Kein Problem. In 3 einfachen Schritten hacken Sie sich problemlos in Ihr Flugzeug und los geht’s.

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Billiger fliegen ist viel einfacher als Sie denken. Aber so einfach nun auch wieder nicht.

Billiger Fliegen ist ganz einfach und alles begann eigentlich ganz harmlos mit einem Tweet. Auf seinem Air United Flug 1474 von Denver nach Chicago zwitscherte Chris Roberts heiter über sein Twitteraccount, dass er sich nun in das Satelliten Kommunikations System hackt, um dann weiter in das EAS (Engine System Alert) vorzudringen, um das gesamte Flugzeug dann in ordentliche Rechtskurven fliegen zu lassen. Zugegeben: In der heutigen Zeit so einen Tweet abzusetzen, ist schon ein Ritt auf der Rasierklinge.

Aber Chris, der es anscheinend gewohnt ist vom FBI auf regelmässiger Basis befragt zu werden, war dann auch nicht wirklich überrascht, als er bei seiner Ankunft in Chicago verhaftet wurde. Nach vier Stunden liess man dann ihn wieder laufen. Allerdings ohne seine mobilen Endgeräte. Die behielt das FBI für weitere Untersuchungen, denn Mr Roberts fiel schon des Öfteren dem FBI auf, dass er diese Art von Spässen bevorzugt auf kommerziellen Flugrouten durchführt und es allerdings nur bei Drohungen belässt. Einmal versuchte er beispielsweise – nur aus Daffke natürlich – sich über das In-flight Entertainment Programm in das Flugzeug zu hacken, um den Flug etwas kurvenreicher zu fliegen. Sie schmunzeln? Das könnte Ihnen gleich vergehen, denn so etwas ” ist durchaus im Rahmen des Machbaren”, meinen einige Sicherheitsexperten.

In vielen älteren Fliegern ist das In-flight Entertainmentsystem und das WiFi für Passagiere separat von dem Netzwerk gehalten, dass von der Crew des jeweiligen Flugzeuges benutzt wird, um das Flugzeug zu steuern. Bei den neueren Modellen wie Boeing 787 Dreamliner oder Airbus 350 und 800er aber ist das anders. Sie können sich bei diesen Modellen relativ problemlos mithilfe eines Netzwerkabels und Ihres Laptops in das SEB einloggen. Das SEB (Seat Electronic Box) befindet sich unter dem Sitz Ihres Vordermannes. Einmal eingeloggt ist es für den geübten Internetfreak relativ einfach bis in die für den Flug wichtigsten Systeme vorzudringen und das Flugzeug manövrierunfähig zu machen.

Regierungskreise und Fluggesellschaften wissen um dieses Problem und versuchen zu beschwichtigen und das Problem zu bagatellisieren. Bis zu dem Zeitpunkt als es vor kurzem gelang das SATCOM zu knacken, um sämtliche Flugdaten zu löschen, Flugrouten umzustellen oder falsche Flugzeugkennungsdaten zu übermitteln.

Dennoch: Alle hier beschriebenen Versuche fanden am Boden statt und nicht während eines Fluges. Beruhigt Sie das?

 


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